Dabei tat sich das Team zunächst schwer und lag lange zurück (9:10, 19:21). Silke Jakobs schlug dann zum Satzende beherzt auf (24:24) und dem TVV gelang in der Verlängerung noch der „Lucky Punch“ (26:24).
TuSEM erhöhte im zeiten Satz den Druck mit den Angaben (10:11) und Voerde hatte Mühe mit der Annahme (14:21). Viele Bälle wurden zu leicht ins gegnerische Feld gespielt, sodass die Essener Angreiferinnen effektiver punkteten. Zum Satzende fand der TVV aber wieder seinen Rhythmus (19:25), punktete über Svenja Preußer und Bianka Krüßmann regelmäßig, auch wenn der Satz nicht mehr zu holen war (19:25).
Im dritten Satz legte TuSEM vor (12:7), aber auf Voerder Seite gesellten sich häufiger direkte Blockpunkte über Nane Tyrann dazu (17:17) und auch im Angriff legte der TVV auf allen Positionen einen Zahn zu (22:20). Trainer Anthis sorgte mit zwei Auszeiten und der Einwechslung von Christina Kotzur für die gewünschte Unruhe beim Gegner und seine Damen sicherten sich Durchgang drei (25:21).

Deutlich weniger Aufschlagfehler und mehr Aufschlagsdruck durch Sophie Menn (7:2) und Julia Ziegler (19:13) brachten einen hilfreichen Vorsprung im vierten Satz. Die Liberas Beatrix Feierabend und Sandra Thibault leisteten gute Arbeit, stellten sich immer besser auf das Essener Angriffsspiel ein, sodass die Bälle auf die verschiedenen Angreiferinnen schön verteilt wurden (25:22).
„Bravo!“ da freute sich auch TVV-Coach Konstantin Anthis nach fast zwei Stunden Spielzeit und lobte die kämpferische Leistung seiner Damen. Gegen TuSEM Essen gelingt dem TVV ein weiterer Dreier, der für den Moment sogar die Tabellenführung bedeutet. Am 27.10. spielt das Team dann auswärts gegen den Düsseldorfer SC 99 II, ein ausdauerndes Team, das schon 3 Tiebreaks diese Saison spielte.
TVV: Feierabend, Jakobs, Kotzur, Krüßmann, Menn, Preußer, Thibault, Tyrann, Ziegler
