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In Düsseldorf war nichts zu holen

  • Damen

Düsseldorfer SC II – TV Voerde 3:0 (25:18, 25:20, 25:20)

Obwohl Trainer Konstantin Anthis nahezu der gesamte Kader zur Verfügung stand, war für das Team des TV Voerde nichts zu holen. „Die Herbstferien haben uns auf jeden Fall einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Anthis, der in den Ferien nur mit wenigen Spielerinnen trainieren konnte.

In Düsseldorf tat sich der TVV auf dem Querfeld schwer. Zunächst plätscherte das Spiel dahin (10:9), dann zog der DSC mit einer eingewechselten Aufschlagsspielerin unerreichbar davon (23:15). Satz eins ging 25:18 an das Heimteam.

Im zweiten Satz gelangen kleinere Aufschlagsserien von Sophie Menn (3:6) und Julia Ziegler (7:7) zum zwischenzeitlichen Ausgleich, doch dann wackelte die Annahme bedenklich und einige Asse gesellten auf das DSC-Konto (22:15). Zwar gelang Voerde nach der Einwechslung von Christina Kotzur noch einige Punkte, doch der Düsseldorfer Angriff fand immer öfter einen Weg durch den Voerder Block. Trotz der guten Angaben von Denise Kirschke (20:25) kam der TVV nicht mehr in die Nähe des Satzgewinns.

Auch im dritten Satz hatte das Heimteam das glücklichere Händchen am Aufschlag (8:5) und setze den TVV schon früh unter Druck. Voerde griff besser über die Außenangreiferinnen an, aber die DSC-Abwehr fischte viele Bälle. Erneut bewies Trainer Anthis mit der Einwechslung von Anna Gramstedt zum Satzende Geschick, denn sie schlug beherzt auf und brachte ihr Team noch auf 18:22 heran und zwang Düsseldorf zur Auszeit. Düsseldorf nutzte aber die Gunst der Stunde und machte den Sack mit energischen Angriffen zu (20:25).

„Uns fehlte heute unser Aufschlagsdruck und der Erfolg im Blockspiel. Auch die Verteilung der Bälle kann noch optimiert werden“, so die TVV-Spielerinnen in der Spielanalyse auf der Rückfahrt.

Bis zum Spiel gegen Tabellenzweiten Blau-Weiß Dingden (09.11.24 15 Uhr in Dingden) heißt es nun an den Mankos zu arbeiten, positiv zu bleiben, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und auf das nächste Spiel zu freuen, denn dass der TVV als Aufsteiger permanent oben mitspielt, ist nicht das Ziel – das Saisonziel bleibt der Klassenerhalt.

TVV: Feierabend, Gramstedt, Jakobs, Kirschke, Kotzur, Krüßmann, Menn, Preußer, Thibault, Tyrann, Ziegler