SV Bayer Wuppertal – SG Voerde/Osterfeld 2:3 (25:15, 23:25, 19:25, 25:13, 18:20)
Den ersten Satz verschliefen wir in Wuppertal (5:9,10:17) und fanden zunächst gegen die guten Angriffe der Gastgeber kein Mittel (15:25).
Mit guten Aufschlägen von Aleksandra Hamzagic (6:0) setzten wir dann aber im zweiten Satz nach. Zwar konnte die zwischenzeitliche 6-Punkte-Führung (18:12) nur äußerst knapp ins Ziel gerettet werden (25:23), aber der Spielfluss besserte sich merklich und auch im Block packten Sonja Henkel und Heike Cammerer öfters zu.
Im dritten Satz legte unser Zuspielerin dann erneut am Aufschlag nach (17:10) und sorgte für ein komfortables Polster, das auch durch drei gegnerische Spielerwechsel und eine Auszeit nicht entscheidend verringert werden konnte (25:19).
Schlechtere Pässe sorgten dann im vierten Satz für Ungenauigkeiten (2:6). Trainer Spickenbom reagierte, nutze seinerseits beide Auszeiten und drei Spielerwechsel, konnte aber den deutlichen Satzverlust nicht verhindern (13:25).

Im fünften Satz servierte Denise Kirschke zum 10:6, doch Wuppertal fand dank guter Angaben nochmals den Anschluss (14:14). Anschließend entwickelte sich ein echter Krimi, den wir in der Verlängerung mit Nervenstärke 20:18 für uns entschieden.
„Wir haben uns trotz der Satzverluste nicht entmutigen lassen und haben dann im Tiebreak tapfer dagegengehalten“, so Trainer Egbert Spickenbom, der sich mit seinem Team über wichtige zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt freut. „Auch die Spielerinnen, die von der Bank kamen, haben einen wertvollen Beitrag geleistet.“
Diese Woche kann die Mannschaft kurz verschnaufen und hat dann am Karnevalssamstag Heimspiel gegen den direkten Tabellennachbarn TuSEM Essen (14.02., 15 Uhr, Mehrzweckhalle Voerde).
Platz fünf und den Abstiegs-Relegationsplatz trennen aktuell nur drei Punkte. Wir konnten nun in der Tabelle um einen Platz nach oben klettern und belegen aktuell Platz sieben.

SG V/O: Cammerer, Feierabend, Hamzagic, Henkel, Jakobs, Kirschke, Nienaber, Pilawa, Preußer, Thibault, Ziegler
