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Tiebreak-Niederlage fühlt sich wie ein Sieg an

  • Damen

SV Bayer Wuppertal – TV Voerde 3:2 (25:19, 25:17, 27:29, 26:28, 15:9)

Die Volleyballerinnen des TV Voerde reisten am späten Donnerstag-Abend nach Wuppertal, um die nicht gewertete Partie der Rückrunde aufgrund des Voerder Protests nachzuholen.

Dieses Mal lief es für unser Team wesentlich besser, denn es nimmt nach einem Marathon-Match von 2:19 Std. einen Zähler mit aus Wuppertal.

Im ersten Satz lagen wir 7:12 hinten, robbte sich dank guter Aufschläge von Julia Ziegler aber auf 14:16 heran. Sophie Menn und Nane Tyrann blockten, aber einige Voerder Angriffe verfehlten das Feld, sodass der erste Durchgang 25:19 an die Heimmannschaft ging.

Im zweiten Satz hinkten wir wieder hinterher, konnte sich aber nicht entscheidend wehren (17:25).

Mit neuer Konstellation startete Voerde dann in den dritten Satz. Kapitänin Sophie Menn sorgte mit tollen Angaben für eine frühe gegnerische Auszeit (7:1). Voerde kam immer besser ins Spiel und agierte auch im Angriff über Denise Kirschke und Svenja Preußer druckvoll (17:14). Wuppertal glich aber aus (19:19) und zog auf 22:19 davon. Julia Ziegler servierte in der Crunchtime mutig und hielt den TVV mit 25:24 weiter im Spiel. Wir wehrten drei Matchbälle ab und belohnten uns mit einer kämpferischen Leistung mit dem Satzgewinn (29:27).

Auch der vierte Satz startete für Voerde positiv (7:3), doch dann verletzte sich die gut blockende Nane Tyrann am Fuß und musste verletzt vom Feld. Bianka Krüßmann übernahm kurzerhand, doch Voerde brauchte einen Moment um sich zu sortieren (15:18). Es entwickelten sich viele lange Ballwechsel, Anke Mahneke und Sandra Thibault kratzen Bälle (24:24), sodass wir erneut einen Wuppertaler Matchball abwehrten, ehe der zweite Satzball sein Ziel fand (28:26).

Die Freude über den Satzausgleich war enorm und das Team gewillt auch im Tiebreak weiter anzuknüpfen. Zum Seitenwechsel lagen wir dank guter Aufschläge von Svenja Preußer 8:3 vorne. Dann bäumte sich Wuppertal aber nochmals auf und wir konnten einer Angabenserie und guten Angriffen im Block nicht mehr viel entgegensetzen (9:15).

„Bravo! Super Spiel, toll gekämpft. Für mich seid ihr heute die Siegerinnen“, so ein stolzer Trainer Konstantin Anthis.

Viel Verschnaufspause haben wir nicht, denn schon Sonntag klopft der SV Blau-Weiß Dingden an die Tür der Mehrzweckhalle in Voerde.

TVV: Feierabend, Kirschke, Kotzur, Krüßmann, Mahneke, Menn, Preußer, Thibault, Tyrann, Ziegler